IO-Link bei Wartung und Reparatur

Mit IO-Link wird der letzte Meter zwischen der Feldebene der Automatisierung und der Sensor-/ Aktorebene kommunikationsfähig. Damit können neben den Prozessgrößen auch Informationen zur Identifikation, zur Parametrierung und zum Zustand des Gerätes übertragen werden. Es stehen jetzt Informationen zur Verfügung, die beim Gerätetausch die Verwechslung mit falschen Gerätetypen vermeiden. Die Parametrierung der Aktoren und Sensoren kann überlagert gespeichert werden, so dass diese beim Gerätetausch automatisch übertragen werden kann. Es wird kein Programmiergerät benötigt.

IO-Link reduziert die Wartungskosten und erhöht gleichzeitig die Anlagenverfügbarkeit

IO-Link Devices können über den Gerätezustand Auskunft geben. Damit kann z. B. die zunehmende Verschmutzung eines optischen Sensors rechtzeitig gemeldet und Wartung angefordert werden. Stillstandszeiten werden nachhaltig vermieden. Statt unnötig häufiger vorbeugender Instandhaltung erfolgt die Wartung bedarfsorientiert.

bis heute

mit IO-Link

  • Der Austausch von Sensoren und Aktoren mit Parametrierung ist nur mit speziellem Programmiergerät oder vor Ort am Gerät möglich. Eine Anlagendokumentation und Expertenwissen wird benötigt.


  • Einfache Diagnosen sind auf zusätzlichen Leitungen möglich.

  • Verwechslung von Gerätetypen wird nicht erkannt, da Geräte vom übergeordneten System nicht identifiziert werden können.
  • Die Wartung erfolgt vorbeugend.

  • Keine Vorwarnung für Betriebsbeeinträchtigung möglich.


  • Ausfall von digitalen Sensoren oder Aktoren wird in der Regel nicht erkannt.
  • Oft viele verschiedene Typen aufgrund unterschiedlicher Messbereiche und Funktionsvarianten.

  • Die Parametrierung kann im übergeordneten Automatisierungssystem gespeichert werden und beim Gerätetausch automatisch übertragen werden. Die Anlagendokumentation und spezielles Expertenwissen werden nicht benötigt.
  • Komfortable ausführliche Diagnosen werden auf der gleichen Leitung wie die Prozessgrößen übertragen.
  • Devices können identifiziert werden und somit ist ein Gerätetausch ohne Verwechslungsgefahr möglich.

  • Die Wartung erfolgt zustands- gesteuert / bedarfsorientiert.
  • Auskunftsfunktionen über den Betriebszustand sind möglich und unterstützen die bedarfsorientierte Wartung.
  • Überwachung der Kommunikation und Diagnosen signalisieren die Verfügbarkeit.
  • Reduzierung der Ersatzteillagerkosten durch Parametrierbarkeit.